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Kurzinformation zur Galerie (1999 - 2004)

Die Galerie wurde 1999 gegründet und widmete sich konzeptuellen Arbeiten junger internationaler Gegenwartskunst. Mit ihrer Ausstellungskonzeption "Ausstellung der Ausstellung" bot die Galerie ein Experimentierfeld für Austausch und Realisierung neuer künstlerischer Ansätze.
In der Galerie in Berlin wurden die KünstlerInnen in einem Ausstellungsraum präsentiert, der gezielt für eine neue Form der Präsentation von Kunst hergerichtet wurde: Der Künstler Matthias Lengner entwickelte eine zweiteilige variable und benutzbare Architekturskulptur, die für den Ausstellungsraum der Galerie die Funktion zweier variabler Stellwandelemente übernahm.
Meine bewußte Entscheidung gegen einen white cube verdeutlicht meine Auffassung von einer zeitgemäßen Galeriearbeit: Neben den allseits bekannten Aufgaben bietet sie auch eine Plattform zur Realisierung neuer künstlerischer Konzepte und Experimente. In jeder neuen Ausstellung in meiner Galerie in Berlin veränderten die ausstellenden KünstlerInnen durch die Verwendung der beiden Stellwandelemente den Basisgalerieraum ihren Bedürfnissen entsprechend. Die Künstler reagierten nicht nur - wie in jeder anderen Ausstellungssituation - auf die vorgefundenen Gegebenheiten, sondern sie erhielten die Möglichkeit, in die Architektur der Raumsituation einzugreifen und diese zu verändern. Der Untertitel zu den Ausstellungen lautete deshalb auch „Ausstellung der Ausstellung“, denn in jeder Ausstellung wurde zugleich bewußt die Ausstellung als Ausstellung thematisiert.

Künstler der Galerie
Gilles Barbier (F) - Basserode (F) - Thomas Brüggemann (D)
Alain Bublex (F) - Andrea Crociani (CH) - Matthias Lengner (D)
Karin Lind (DK) - Philippe Mayaux (F) - Astrid Schneider (D)

Juliane Wellerdiek hat die Galerie zum 31.12.2004 geschlossen. Sie betreut auch zukünftig Projekte der unter artists aufgeführten Künstler.